Auf einem idyllischen Spaziergang und über einen tosenden Wasserfall hinweg erreichen die Gäste die St. Beatus-Höhlen. Rund 14 Kilometer des ausgedehnten Höhlensystems wurde bis jetzt erforscht; für die Besucher*innen zugänglich ist ein eindrücklicher Rundweg von einem Kilometer, der – gesichert und gut beleuchtet – entlang eindrücklicher Tropfsteinformationen, riesiger Hohlräume und tiefen Schluchten führt. Unterwegs geben Informationstafeln Auskunft über die geologischen Besonderheiten und andere wissenswerte Fakten zu den Höhlen. Alle 30 bis 45 Minuten führt ein kundiger Guide die Besucher*innen durch die Höhlen.

Die Sage um den heiligen Beatus

Der Sage nach hat vor vielen Jahren ein mystischer Drache die Höhlen bewohnt und in der Umgebung Angst und Schrecken verbreitet. Erst der Heilige Beatus konnte das Untier vertreiben und bewohnte danach die Höhlen bis zu seinem Tod. Auf dem Rundgang ist das Grab und eine Darstellung der Höhlenklause des Heiligen zu sehen.

Noch tiefer graben im Höhlenmuseum

Das kleine Höhlenmuseum erklärt in einer interaktiven Ausstellung auf einfache und verständliche Art und Weise die Geschichte, Geologie und Tierwelt der St. Beatus-Höhlen und wirft auch einen Blick auf weitere Höhlen in aller Welt. Zur Stärkung empfiehlt sich ein Besuch im angrenzenden Restaurant, wo eine herrliche Aussicht über Thunersee und auf Berner Alpengipfel wartet. Weiter steht ein Picknickplatz mit Spielplatz zur Verfügung.

 

Unser Tipp: Weitere eindrückliche Höhlen finden Sie in unserem Dossier der schönsten Höhlen und Grotten der Schweiz.

Beatushöhlen-Genossenschaft

3800 Sundlauenen
Webseite:  www.beatushoehlen.ch
Telefon:  033 841 16 43

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