Die Dada-Bewegung wurde im Februar 1916 im Cabaret Voltaire im Untergrund von Zürich geboren. Ein Kreis junger Emigranten um Hugo Ball wollte zunächst mit künstlerischen Mitteln gegen den Ersten Weltkrieg protestieren; bald wurde der Dadaismus aber eine moderne Alternativbewegen, die sich gegen alles Etablierte richtete.

Bis nach Japan im Dadahaus Cabaret Voltaire

Als der Dadaismus 1919 in der Schweiz langsam ausklang, hallte er in der weiten Welt, in Deutschland, in den USA und sogar in Japan noch lange nach. Noch heute gibt es weltweit Anhänger, die die dadaistische Maxime «Dada ruht nie – Dada vermehrt sich» hochhalten. Das Kunsthaus Zürich besitzt eine äusserst umfangreiche Dada-Sammlung, aber auch das Dadahaus besitzt rund 540 Dokumente und 200 Werke, die in der eigenen Bibliothek eingesehen werden können.

Die Rückkehr des Dada

Im Jahre 2004, nach langem Ringen, konnte Dada endlich wieder an seinen Geburtsort zurückkehren. Im Dadahaus sieht sich als «eine emotionale und touristische Gedenkstätte für den historischen Dadaismus». Das wiederauferstandene Cabaret Voltaire ist aber auch ein Kulturort, an welchem mit regelmässig Ausstellungen und Veranstaltungen Brücken zu aktuellen kulturellen Strömungen geschlagen werden.

Cafébar
Donnerstag von 18 bis 24 Uhr
Freitag von 18 bis 02 Uhr
Samstag von 14 bis 02 Uhr
Sonntag von 14 bis 23 Uhr (bei schlechtem Wetter)

Wechselausstellung
Dienstag bis Samstag von 14 bis 18 Uhr
oder auf Anfrage

Dada-Bibliothek
Dienstag bis Samstag von 14 bis 18 Uhr
oder auf Anfrage

Eintritt frei

Führungen auf Anmeldung:
Dauer: 2 Stunden / 1 Stunde (cabaret voltaire)
Max. 20 Personen
Preis: Fr. 250.– / Fr. 150.- (1 Stunde)

Spiegelgasse 1
 

8001 Zürich

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