Wir kennen Henry Dunant (1828–1910) als Initiator des weltweit grössten humanitären Hilfswerks, dem IKRK. Weniger bekannt ist, dass Dunant als 25-Jähriger im Auftrag der «Genfer Handelsgesellschaft der Schweizer Kolonien von Sétif» nach Nordafrika reist. Es ist der Beginn seiner Tätigkeit als kolonialer Verwalter und Geschäftsmann, die ihn prägen und sein Leben belasten wird.

Mit der Ausstellung in der Glasveranda des Dunant Plaza richtet das Museum zusammen mit der Kulturwissenschaftlerin Ina Boesch den Fokus auf diese wenig diskutierte Lebensphase Dunants. Wie lässt sich das koloniale Wirken Henry Dunants mit seinem philanthropischen Weltbild vereinbaren?

Wo: Dunant Plaza, Heiden
Wann: 14. November 2021 bis 20. März 2022, Mittwoch bis Freitag von 14 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr
Preis: Erwachsene CHF 8.-, ermässigt CHF 7.-, Kinder von 8 bis 16 Jahren CHF 4.-

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